gamescom: im westen nicht viel neues

aliens vs predator von rebellion

bye, bye, gamescom, willkommen in den eigenen vier wänden. die erste köln-messe ist für mich zu ende, müdigkeit sitzt im körper. hier mein fazit:

richtige innovationen blieben wie erwartet aus. stattdessen vollzieht die branche eine revolution mit stetigen schritten. noch mehr games für jung und alt, spielerisches edutainment und fitness wo man hinschaut. massenmarkt ahoi! während die casual-games noch “casualiger” werden, kratzen natürlich auch wieder einige games an den grenzen den jugendschutzes und des guten geschmacks mit blutfontainen und detailreiche tötungsakten – der usk dürfte auch in zukunft nicht langweilig werden.

kurz: die branche zeigt damit mal wieder, dass es für jeden geschmack das passende game gibt. so soll es sein!

meine tops und flops der messe:

tops

- avatar: das screening des james-cameron-films im 3d-kino war echt beeindruckend. hoffentlich setzt sich die technik bald durch! ich möchte gar keine anderen filme mehr sehen. auch in spielen muss endlich die richtige 3d-revolution ihren durchbruch finden! das avatar-game bestreitet schon mal den richtigen weg.

- eine party mit blick auf das konzert der toten hosen – danke, koch media!

- gute klimatisierung in den business-hallen, auch bei 37 grad aussentemperatur

- meine spiele-highlights: just cause 2 (viel krawall mit edel-grafik), mafia 2 (ein würdiger nachfolger), assassin’s creed 2 (pflicht für fans des ersten teils), alien vs. predator (sehr packende atmosphäre) und star wars: the force unleashed – the ultimate sith edition (interessantes setting: was wäre, wenn starkiller statt darth vader in episode 4-6 über’s universum herrschen würde?)

- spiele-geheimtipps:  maestro jump in music (launiger mix aus musikspiel und jump&run) und hellion (beeindruckende grafik, interessante story)

flops
- ps3 slim: billiger preis, billiges design

- den ego-shooter brink auf voller lautstärke in einem blechcontainer zeigen geht gar nicht, bethesda! das grenzt an körperverletzung!

- nochmals bethesda: ein (zu kleiner) stand, bei dem man mangels absperrung  in einen wassergraben tritt

- blur: mario kart meets pgr. klingt vielversprechend, aber der funke wollte bei mir nicht überspringen

- entwickler, die in ihrem präsentationen selbstverliebt über ihre visionen reden, aber kaum spielmaterial zeigen

- gegner möglichst brutal umzubringen als besonderes feature anzupreisen

- shooter ohne hirn, seele und innovationen

- die schlechte organisation beim messe-einlass am samstag morgen

- taxifahrer, die den weg zum kölner hauptbahnhof nicht kennen

weder top noch flop, sondern einfach bunt: meine besten  bilder von der messe gibt’s hier zum anschauen.

UPDATE: ein langes fazit zur gamescom von mir und einem kollegen kann man im gamesload-blog nachlesen.

Trackbacks & Pingbacks 1

  1. From 10 iphone schnelltests - part 2 | hail to the king, baby on 03 Nov 2009 um 16:51

    [...] ein musikalisches jump & run, das sehr an meinen diesjährigen gamescom-geheimtipp maestro erinnert. ohne sound macht’s logischerweise keinen spass,  somit nicht überall [...]