
die pc action ist noch am leben. noch. wenn man aber die letzte ivw-auswertung betrachtet, dann dürfte jedem klar sein, was computec bald mitteilen wird: die pc action wird eingestellt. hier schon mal mein nachruf.

die pc action ist noch am leben. noch. wenn man aber die letzte ivw-auswertung betrachtet, dann dürfte jedem klar sein, was computec bald mitteilen wird: die pc action wird eingestellt. hier schon mal mein nachruf.

(gefunden in der pc player 03/94)

vor ein paar jahren, ach quatsch, vor über einem jahrzehnt, waren die begriffe “virtual reality” und “cyberspace” so hip wie heute “web 2.0″. jeder redete darüber. ich erinnere mich sogar an beiträge im öffentlich-rechtlichen fernsehen. da trugen wissenschaftler fette helme auf dem kopf, um sich damit durch 3d-welten (polygonarm und meist untexturiert) zu bewegen. wie beeindruckend. doch nicht nur den wissenschaftlern sollten diese welten ermöglicht werden, auch dem ganz normalen gamer. deswegen gab es einige hersteller, die einem “unglaubliche erlebnisse” in “fantastischen welten” (eben dem cyberspace) versprachen.
das frage ich mich jeden tag, meist mehrmals. und auch patrick becher stellte sich schon oft diese frage. deswegen hat der besitzer eines videospiele-ladens mittlerweile zwei bücher darüber geschrieben. wo sind die normalen menschen?, band 2 ist kürzlich erschienen - und wie schon der erstling ein nettes taschenbuch für zwischendurch.

pc games, gamestar, pc action oder computer bild spiele - egal wohin man schaut, überall das gleiche konzept: news, tests und previews, dazu eine kleine prise hintergrundinfos und techtalk. so sehen die spielemagazine von gestern und heute aus. und da wundert sich noch einer über die seit jahren im talfahrt-express befindlichen auflagenzahlen?! “mal ehrlich: wer braucht heutzutage das x-te heft voller tests und previews, also mit dem schwerpunkt auf aktuell-themen, wenn er das alles schon umsonst im netz findet?” - das meint journo-urgestein robert bannert in einem interview mit magaziniac. recht hat er!
wie in der aktuellen ausgabe der games-tm zu lesen ist, soll das (vorerst) die letzte ausgabe sein. hiermit wird ein weiteres magazin zu grabe getragen, das ich sehr vermissen werde! games-tm hat wie auch die edge und die gee versucht, das thema computer- und videospiele andersartig zu beleuchten, statt den üblichen news, tests und previews hat es den focus mehr auf die branche, die macher dahinter, den lifestyle gepaart mit retro-artikeln gesetzt. eine mischung, die mir sehr zugesagt hat. wohl aber nicht den lesern. schade, schade. da wird immer verkündet, die branche ist erwachsen geworden, die zielgruppe größer und reifer, aber trotzdem werden erstklassige magazine wie die games-tm, gee, edge & co. nur zögerlich bis gar nicht angenommen.
normalerweise beschäftige ich mich nicht mit zeitintensiven, analogen medien - auch als “buch” bekannt. doch nachdem ich durch eine leseprobe und natürlich das game angefixt wurde, konnte ich mich dem roman star wars: the force unleashed nicht mehr entziehen.
in der regel lese ich aus zeitmangel keine bücher. bei extraleben habe ich aber eine ausnahme gemacht – und es nicht bereut. wer wie ich mit atari 2600, c64, amiga & co groß geworden ist, der wird das buch vom deutschen autoren constantin gillies aufsaugen. aber nur, wenn man sich darüber im klaren ist, dass es sich bei extraleben nicht um einen spannenden roman handelt!